Schritt für Schritt zu den Fakten

Das Stimmvolk von Pfäffikon und Wildberg hat seine jeweiligen Gemeinderäte damit beauftragt, ihnen einen Fusionsvertrag zur Abstimmung vorzulegen. Ein Projektteam arbeitet den Vertrag Schritt für Schritt aus und prüft systematisch, welche Voraussetzungen für eine geordnete Fusion erfüllt sein müssen.
Esther Pfenninger & Marco Hirzel 2026

Die Bevölkerung von Pfäffikon und Wildberg hat den Behörden einen klaren Auftrag erteilt: Ziel ist die Ausarbeitung eines Fusionsvertrages, über den die Stimmvölker beider Gemeinden im kommenden Februar abstimmen können. Genau diesen Auftrag setzen die Gemeinden nun gemeinsam um. Eine Projektgruppe mit Gemeindevertretern und externen Fachpersonen erarbeitet Schritt für Schritt die Grundlagen für die spätere Abstimmung.

«Die Botschaft aus der Bevölkerung ist angekommen», sagt der Pfäffiker Gemeindepräsident Marco Hirzel. «Die Menschen wollen nachvollziehen können, welche Chancen, Herausforderungen und Auswirkungen eine Fusion hat. Deshalb setzen wir auf eine transparente Kommunikation und einen laufenden Austausch mit der Bevölkerung.»

 

Klare Grundlagen für den Entscheid schaffen

Bis zur Abstimmung im Februar 2027 sollen sämtliche wichtige Fragen zum geplanten Fusionsvertrag geklärt werden. Ziel ist es, der Bevölkerung eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu liefern und die offenen Fragen zu beantworten.

Im Zentrum der Arbeiten stehen Themen wie Finanzen, Steuern, Verwaltung, Schulen, Infrastruktur, politische Mitwirkung oder Dienstleistungen für die Bevölkerung. Das Projektteam untersucht dabei, wie sich eine Fusion sauber realisieren lässt und worauf dabei besonders geachtet werden muss.

«Wir wollen alle Fragen rund um die Fusion sorgfältig abklären und der Bevölkerung verständlich kommunizieren», sagt Wildbergs Gemeindepräsidentin Esther Pfenninger. «Die Stimmberechtigten sollen sich auf der Grundlage von Fakten eine eigene Meinung bilden können.»

Es ist wichtig, dass wir die Auswirkungen nachvollziehbar aufzeigen.

Marco Hirzel, Gemeindepräsident Pfäffikon

 

Die Arbeiten erfolgen in einem strukturierten Projekt mit klaren Zuständigkeiten und definierten Etappen. Externe Expertinnen und Experten begleiten den Prozess und unterstützen die Gemeinden bei Analysen, Berechnungen und rechtlichen Fragen.

«Eine Gemeindefusion ist ein bedeutender Schritt», sagt Marco Hirzel. «Deshalb ist es mir wichtig, dass wir seriös arbeiten und die Auswirkungen nachvollziehbar aufzeigen.»

 

Transparente Kommunikation von Anfang an

In der Diskussion rund um die geplante Fusion haben Einwohnerinnen und Einwohner aus beiden Gemeinden immer wieder betont, wie wichtig eine offene Kommunikation ist. Dieses Anliegen wollen die Behörden aufnehmen.

Die Gemeinden informieren regelmässig über den Stand der Arbeiten und suchen den direkten Austausch mit der Bevölkerung. Die Menschen können Fragen stellen, Anliegen einbringen und Rückmeldungen geben.

«Der Austausch mit der Bevölkerung ist zentral», sagt Esther Pfenninger. «Wir möchten zuhören, Fragen aufnehmen und transparent beantworten.»

Die Gemeinden setzen dafür bewusst auf verschiedene Informationskanäle. Geplant sind regelmässige Beiträge in der «Pfäffikerin», Informationen hier auf der Projektwebsite sowie Beiträge auf Social Media. Zusätzlich sind Dialogstände an der Pfäffiker Seestrasse und Dialogveranstaltungen am Samstag, 22. August und Dienstag, 15. September vorgesehen, an denen die Bevölkerung einbringen kann, was sie bewegt.

 

Bevölkerung soll den Prozess mitverfolgen können

Bis zur Abstimmung im Februar 2027 setzen sich die Arbeitsgruppen vertieft mit den Details des Fusionsvertrags auseinander und arbeiten eine Lösung aus, die zu den Gemeinden passt.

«Am Ende entscheiden die Stimmberechtigten über die Zukunft der beiden Gemeinden», sagt Marco Hirzel. «Wir möchten ihnen einen sauber ausgearbeiteten Vertrag vorlegen, der auf unsere individuelle Situation und auf die Identität von Pfäffikon und Wildberg eingeht.»

Für die Gemeinden steht fest: Sie möchten die Bevölkerung mitnehmen auf die Reise. Teil davon sind die Dialogstände und Dialogveranstaltungen für die Bevölkerung. So soll sich jeder und jede aus erster Hand informieren können.

 

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