Pfäffikon hat ein Nettovermögen pro Einwohner/in von 1’035 Franken, Wildberg hat ein Nettovermögen pro Einwohner/in von 7’379 Franken. Das Eigenkapital von Pfäffikon beträgt 123,2 Mio. Franken, das Eigenkapital von Wildberg (ohne Spezialisierungen) rund 14,6 Mio. Franken.
Der Gemeinderat von Pfäffikon erarbeitet das erste Budget der neuen Gemeinde gemeinsam mit der Übergangsbehörde. Die Stimmberechtigten von Pfäffikon und Wildberg entscheiden darüber an einer gemeinsamen Gemeindeversammlung, die voraussichtlich am 6. Dezember 2027 stattfinden wird. Die Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission Pfäffikon prüft das Budget vorgängig.
Die Gemeindeversammlung der erweiterten Gemeinde Pfäffikon genehmigt im Frühjahr 2028 die letzten Jahresrechnungen von Pfäffikon und Wildberg als eigenständige Gemeinden.
Detaillierte Berechnungen der unabhängigen Experten von Swissplan zeigen auf, dass eine Fusion keine relevanten Auswirkungen auf den Steuerfuss Pfäffikon haben wird. Pfäffikon kann die im Vergleich tieferen Steuereinnahmen aus Wildberg durch Einsparungen und Synergien ausgleichen. Zudem bringt Wildberg ein hohes Nettovermögen in die fusionierte Gemeinde ein. Die Gemeindeversammlung der fusionierten Gemeinde legt den definitiven Steuerfuss mit dem ersten gemeinsamen Budget im Dezember 2027 fest.
Ja. Der Kanton wird den Zusammenschluss von Pfäffikon und Wildberg finanziell unterstützen; die Gemeinden haben ein entsprechendes Gesuch eingereicht. Der Kanton stellt im Gesamten 2,075 Mio. Franken für den Zusammenschluss, die Projektkosten und zur Abfederung von Einbussen im Finanzausgleich bereit. Der Betrag fliesst nur, wenn die Fusion zustande kommt.
Mit der geplanten Fusion kann auch die neue Gemeinde den heutigen Steuerfuss von Pfäffikon von 110 Prozent voraussichtlich beibehalten. Einsparungen und Synergien gleichen die tieferen Steuereinnahmen aus Wildberg aus. Den definitiven Steuerfuss legt die neue Gemeinde Ende 2027 fest.
Beide Gemeinden verfügen über eine solide finanzielle Basis. Wildberg bringt ein hohes Nettovermögen in die fusionierte Gemeinde ein. Zusätzlich unterstützt der Kanton den Zusammenschluss finanziell.
Die Finanzplanung rechnet mit Einsparungen von über einer Million Franken pro Jahr. Noch offen ist, wie die neue Gemeinde diesen finanziellen Spielraum nutzen wird – etwa für Investitionen oder zur Stabilisierung des Steuerfusses.
Die fusionierte Gemeinde führt ihre IT-Systeme zusammen. Dafür investiert sie zunächst Zeit und Geld. Gleichzeitig vereinfacht sie Abläufe und vermeidet Doppelspurigkeiten. Wie viel sie dadurch künftig einspart, klärt sie derzeit ab.
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