Die Gemeinde Pfäffikon wird schon seit langer Zeit geprägt durch das historische Dorfzentrum Pfäffikon und die umliegenden Weiler. An dieser besonderen Struktur ändert sich nach der Eingemeindung von Wildberg wenig. Im Gegenteil: Die Gemeinde Pfäffikon behält seinen besonderen Charakter. Pfäffikon setzt sich zudem seit Jahren für bessere öV-Anbindungen in seinen Aussenwachten ein und wird das auch nach Annahme des Fusionsvertrags weiter tun. Als grössere Gemeinde hat Pfäffikon mehr Gewicht bei Kanton und Bund. Das stärkt nicht nur den öV in der Kernzone, sondern auch Busverbindungen in die Aussenwachten.
Die fusionierte Gemeinde hätte eine Fläche von rund 30 km2. Davon entfallen zwei Drittel auf die derzeitige Gemeinde Pfäffikon und ein Drittel auf die Gemeinde Wildberg.
Die fusionierte Gemeinde zählt knapp 14’000 Einwohnerinnen und Einwohner. In Pfäffikon leben derzeit rund 13’000 Menschen, in Wildberg gut 1’000.
Die fusionierte Gemeinde trägt den Namen Pfäffikon und verwendet das bestehende Wappen der Gemeinde Pfäffikon.
Die fusionierte Gemeinde Pfäffikon verwendet das bestehende Wappen der Gemeinde Pfäffikon.
Wildberg, Schalchen und Ehrikon behalten auch nach einer Fusion ihre Ortsnamen. Die bestehenden Adressen, Postleitzahlen und Postadressen bleiben unverändert. Für die Bevölkerung ergeben sich dadurch im Alltag kaum Änderungen.
Die Fusion verändert das Vereinsleben grundsätzlich nicht. Bestehende Traditionen, Anlässe und Vereine in Wildberg sollen erhalten bleiben. Gleichzeitig eröffnet die fusionierte Gemeinde neue Möglichkeiten für Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte.
Die Fusion der politischen Gemeinden verändert die reformierte Kirchgemeinde vorerst nicht. Sie prüft jedoch nach einem allfälligen Zusammenschluss, ob sie ihre Strukturen ebenfalls anpassen möchte. Ob und welche Änderungen erfolgen, ist noch offen.
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